Aus wichtigen ISTDP STATEMENTS lernen

Die Herausforderung ("challenge")

ist jene Intervention, die Druck macht und gleichzeitig das Abwehrverhalten (nicht die Person) in Frage stellt und als dysfunktionales System nachweist. Sie beinhaltet dem Patient zu sagen; etwas nicht zu tun:  "Wenn Sie nicht ...... !!"

-- Allan Abbass

Monitoring unconscious anxiety

is very important, to constantly monitor the overall status of the person’s physical tension and involves watching the arms, chest wall and facial movements.


Angst ist

als psychosomatischer Vorgang gleichzeitig durch körperliches und seelisches Erleben gekennzeichnet: Die Atmung ist beklemmt, es wird eng auf der Brust und es kommt zu Herzrhythmusstörungen.


Die Zentrale Dynamische Sequenz (ZDS)

ist eine auf klinischen, empirischen Daten aufbauende idealtypische Systematik

-- Paul Troendle

Nonverbale Zeichen der Angst sind

Der Patient atmet beschwerlich, heftig oder gar nicht, macht einen oder wiederholte Seufzer, holt tief Luft, hält die Stuhllehne fest, bewegt oder reibt sich unruhig, kaspert, macht den ›Gignol‹, zeigt den Anflug eines verlegenen Lächelns, stockt oder verlangsamt seine Mitteilung, redet kontraphobisch oder verhaspelt sich, hat Anzeichen von Schwindel oder verschwommener Sicht, erbleicht.

-- Paul Troendle

Angstauslöser können innere Reize sein :

Der Kontrollverlust (z. B. verrückt zu werden).

-- Paul Troendle

Das Personen-Dreieck

schematisiert im therapeutischen Prozess die bewusst und unbewusst erlebten Interaktionen und Beeinflussungen zwischen den genetischen Personen, den Personen der Gegenwart und dem Therapeuten.

-- Paul Troendle

The objective of the ISTDP Therapy

is to help the person see, how emotions that are mobilized in present life experiences are complex and tied to past events and are manifest as increased somatic symptoms.


Emotionen, Gefühle

sind nicht nur ein mentaler Prozess, sondern sind ebenso physisch. Sie stellen sich im Körper dar.

-- Allan Abbass

Von neurotischer Angst sprechen wir,

wenn der Patient auf die dynamische Kraft verdrängter oder projizierter Gefahren, die vom Über-Ich oder vom Es ausgehen, in der Übertragung mit Angst und Widerständen reagiert.

-- Paul Troendle