Aus wichtigen ISTDP STATEMENTS lernen

Von pathologischer Angst sprechen wir,

wenn die Angst eine strukturelle Form annimmt und das Zentralnervensystem (Hirnareale, welche Sehen, Hören, Selbstwahrnehmung, Denken usw. ermöglichen) überflutet.

-- Paul Troendle

Die Herausforderung ("challenge")

ist jene Intervention, die Druck macht und gleichzeitig das Abwehrverhalten (nicht die Person des Patienten) in Frage stellt oder in Zweifel zieht und als dysfunktionales System entwertet. Die beiden Interventionsformen des Klärens und Herausforderns überschneiden sich, da die eine Form auch Elemente der anderen enthält.

-- Paul Troendle

Angst ist

als psychosomatischer Vorgang gleichzeitig durch körperliches und seelisches Erleben gekennzeichnet: Wir spüren im Körper ein mehr oder weniger dumpfes Zusammenziehen oder ein Spannungsgefühl, das Herzklopfen ist erhöht.


Ziel einer ISTDP-Therapie ist

die Versöhnung mit den Introjekten und meist auch mit den realen Bezugspersonen.

-- Paul Troendle

Widerstände unter strukturellem Aspekt sind
  • Widerstand gegen emotionale Nähe
  • Widerstand gegen das Erleben des Impulses
  • Über-Ich-Widerstand
  • Selbstsabotage
-- Paul Troendle

Die PROZESSTECHNIK der ISTDP betont folgende psychodynamischen Aktivitäten:

Herausarbeiten verdrängter positiver Bindungserfahrungen und damit des hochemotionalen Bereiches von Schmerz und Schuld.

-- Paul Troendle

Die Unbewusste therapeutische Allianz (UTA)

bezieht ihre Dynamik aus der Spannung einer intrapsychischen Krise.

-- Paul Troendle

Der Erfolg oder Misserfolg einer ISTDP-Therapie

hängt entscheidend davon ab, ob die Abwehrmechanismen von Anfang an als ein echtes Hindernis in der Beziehung behandelt statt nur analysiert werden.

-- Paul Troendle

Die Aussenwelt

sind die Natur und die anderen Menschen, von denen Gefahren ausgehen können, die schaden oder tödlich sind, wie Naturereignisse, Krankheiten, Unfälle, Aggressionen, Mobbing, Verlust durch Tod oder Trennung, Prüfungssituationen, Arbeitslosigkeit u.a.m.


Das Konflikt-Dreieck

schematisiert im therapeutischen Prozess die zirkulären Beziehungen unter den psychoanalytischen Begriffen Gefühle/Impulse → Angst → Abwehr/Widerstand.

-- Paul Troendle