Angst (A)

Widerstände sind

kognitive, emotionale und interpersonale Prozesse (Tricks, Handlungen, Gedanken, Wahrnehmungen, Gefühle, Stimmungen), die der Patient unbewusst anwendet, um Angst auslösende Gedanken und Gefühle nicht bewusst werden zu lassen, d. h. Strategien, die sich in der therapeutischen Übertragung gegen die unmittelbare Wahrnehmung des Unbewussten stellen, um Veränderungen zu vermeiden und die therapeutischen Bemühungen zu durchkreuzen.

Die Polarisierung zwischen der unbewussten therapeutischen Allianz vs. Widerstand

ruft im Patienten eine intrapsychische Krise hervor. Wenn die Dominanz der unbewussten therapeutischen Allianz die Angst und die Widerstände zum Erliegen bringt, brechen oft lebhaft und dramatisch bis anhin unbekannte und verdrängte komplexe Gefühle (Wut, Schmerz, Schuld, Trauer, Liebe) an die Oberfläche des bewussten Erlebens durch, was als Durchbruch bezeichnet wird. Dieser Prozess vollzieht sich vor allem in der Übertragung zum Therapeuten, aber auch zu wichtigen Personen der Gegenwart und Vergangenheit.

Nonverbale Zeichen der Angst sind

Der Patient atmet beschwerlich, heftig oder gar nicht, macht einen oder wiederholte Seufzer, holt tief Luft, hält die Stuhllehne fest, bewegt oder reibt sich unruhig, kaspert, macht den ›Gignol‹, zeigt den Anflug eines verlegenen Lächelns, stockt oder verlangsamt seine Mitteilung, redet kontraphobisch oder verhaspelt sich, hat Anzeichen von Schwindel oder verschwommener Sicht, erbleicht.

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Die Aussenwelt

sind die Natur und die anderen Menschen, von denen Gefahren ausgehen können, die schaden oder tödlich sind, wie Naturereignisse, Krankheiten, Unfälle, Aggressionen, Mobbing, Verlust durch Tod oder Trennung, Prüfungssituationen, Arbeitslosigkeit u.a.m.

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