Aus wichtigen ISTDP STATEMENTS lernen

Ziel einer ISTDP-Therapie

ist das Wahrnehmen und der Umgang mit unbewusster Angst und mit den eigenen Gefühlen.


Widerstände unter formalem Aspekt sind:
  1. nonverbale und taktische Widerstände
  2. obsessive Widerstände
  3. regressive Widerstände
  4. maligne-regressive Widerstände
-- Paul Troendle

Angstauslöser können innere Reize sein :

Die Über-Ich-Angst (z. B. vor einer Sanktion) und die Gewissensangst.

-- Paul Troendle

Die PROZESSTECHNIK der ISTDP betont folgende psychodynamischen Aktivitäten:

frühzeitiger Druck auf alle Erscheinungsformen der Widerstände (gegenüber authentischem Leiden an der eigenen Neurose).

-- Paul Troendle

Ziel einer ISTDP-Therapie ist

die Verbesserung oder Auflösen der Symptomatik.

-- Paul Troendle

Die therapeutische Aufgabe kann nur erfüllt werden, wenn

der Patient entschlossen ist und den Willen hat, mit dem Therapeuten zusammen in einer gemeinsamen Anstrengung, alle seine Kräfte voll einzusetzen im Kampfe gegen seine Widerstände, die einer erfolgreichen Therapie und letztlich der Befreiung im Wege stehen.

-- Paul Troendle

Die Herausforderung ("challenge")

ist jene Intervention, die Druck macht und gleichzeitig das Abwehrverhalten (nicht die Person des Patienten) in Frage stellt oder in Zweifel zieht und als dysfunktionales System entwertet. Die beiden Interventionsformen des Klärens und Herausforderns überschneiden sich, da die eine Form auch Elemente der anderen enthält.

-- Paul Troendle

Die PROZESSTECHNIK der ISTDP betont folgende psychodynamischen Aktivitäten:

Klärung der patienteneigenen Neigung zur wiederholenden Selbstsabotage. („perpetrator“-Thema, z.B. einleitend: „how old are you...?).

-- Paul Troendle

Der Therapeut ist

ein entschiedener und aktiver Verbündeter (und nicht ein geduldig zuhörender Kommentator) der gesunden Anteile des Patienten und dessen therapeutischer Allianz und ein ebenso entschiedener und furchtloser Gegner der Widerstände und der selbstsabotierenden und selbstbestrafenden Über-Ich-Pathologie des Patienten.


Emotionen, Gefühle

sind nicht nur ein mentaler Prozess, sondern sind ebenso physisch. Sie stellen sich im Körper dar.

-- Allan Abbass