Aus wichtigen ISTDP STATEMENTS lernen

Der Druck ("pressure")

zielt auf einen Anstieg der komplexen Übertragungsgefühle, mobilisiert, intensiviert, kristallisiert die Widerstände in der Übertragung und mobilisiert die unbewusste therapeutische Allianz.
Druck beinhaltet alles, was dem Patient hilft sich weiter zu entwickeln.

-- Paul Troendle

Der Druck ("pressure")

ist jene Intervention, welche die Gefühle und Widerstände aus dem Versteck herausholt, vom Patienten eine Stellungnahme fordert und die Verantwortung für den nächsten therapeutischen Schritt und damit die Aktivität zur Überwindung der Abwehren dem Patienten überlässt. Druck ermöglicht dem Patienten die Weiterentwicklung.

-- Lothar Matter

Der Druck ("pressure")

ist jene Intervention, welche die Gefühle und Widerstände aus dem Versteck herausholt, vom Patienten eine Stellungnahme fordert und die Verantwortung für den nächsten therapeutischen Schritt und damit die Aktivität zur Überwindung der Abwehren dem Patienten überlässt. Druck ermöglicht dem Patienten die Weiterentwicklung.

-- Paul Troendle

Die Amygdala

und die anderen limbischen Zentren verstehen Sprache als rein kognitives Kommunikationsereignis nicht, sondern nur die mit ihr verbundenen emotionalen Komponenten wie Prosodie, Mimik und Gestik, oder sprachlich ausgelöste emotionale Zustände wie bildliche Erinnerungen oder Vorstellungen.

-- Paul Troendle

Das Aufdecken unbewusster psychischer Konflikte

kann niemals ausschliesslich sprachlich geschehen, sondern nur in Verbindung mit der Erzeugung einer › emotionalen Aufruhr ‹, die auf das Unbewusste des Patienten einwirkt.


Der Therapeut begegnet

dem Leiden des Patienten mit Respekt und Empathie, fühlt sich aber dafür nicht schuldig und verantwortlich.

-- Paul Troendle

Bindung

(Bond, Attachment bezeichnet die liebevolle Kern-Bindung, die frühesten gefühlsmässigen Bande der Nähe, die der Säugling und das Kleinkind durch ihre interaktiven und kommunikativen Fähigkeiten und aus einer angeborenen und überlebenswichtigen Neigung und Sehnsucht nach positiven Beziehungen zu ihren frühesten, bedeutsamen und vertrauten Bezugspersonen knüpfen.


Bei Menschen, die zu regressiven, fragilen, funktionellen und psychosomatischen Störungen neigen,

geht die Angst nach innen in die glatte Muskulatur, d. h. in die Hohlorgane und Gefässe, die langsam, rhythmisch, unwillkürlich und autonom arbeiten.


Angst ist

als psychosomatischer Vorgang gleichzeitig durch körperliches und seelisches Erleben gekennzeichnet: Die Atmung ist beklemmt, es wird eng auf der Brust und es kommt zu Herzrhythmusstörungen.


Die PROZESSTECHNIK der ISTDP betont folgende psychodynamischen Aktivitäten:

Klärung der patienteneigenen Neigung zur wiederholenden Selbstsabotage. („perpetrator“-Thema, z.B. einleitend: „how old are you...?).

-- Paul Troendle